Griechenland: Karpathos - Traumwege und Traditionen - griechisches Osterfest

Karpathos liegt relativ unbekannt zwischen den beiden großen Inseln Kreta und Rhodos und gilt immer noch als Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber. Der Süden der Insel bietet rund um die lebendige Hauptstadt Pigadia mit einzigartigen Bade- und Surfmöglichkeiten eine gewisse touristische Infrastruktur. Der Norden wirkt auch heute noch wie abgeschnitten vom restlichen Karpathos. Selbst die nach langen Jahren endlich fertiggestellte Verbindungsstraße ändert nicht viel daran. Die Schroffheit und Unzugänglichkeit der Region bewahrte die Menschen von Ólympos länger als anderswo vor Fremdeinflüssen. Durch dieses isolierte Leben entwickelten die Einwohner eigene Überlebensstrategien, individuelle Rituale und Traditionen, die auch heute noch Einfluss auf ihren Alltag haben. Besonders deutlich werden diese bei traditionellen Festen. So wird das Osterfest mit Zeremonien, die nur hier existieren, zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Frauen tragen ihre Festtagstracht mit den schweren Goldketten. Die karpathiotische Musik, die Gesänge und Tänze versetzen uns in archaische Zeiten.

p.P. ab € 1490

Reisenummer 39161


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Wanderungen

6 mittlere, 4  ausdauernde Wanderungen.
Unbedingt Trittsicherheit erforderlich.

Leistungen

  • 14 Übernachtungen in DZ mit Dusche/WC, 2 x Hotel in Rhodos, 1 x Lastosalm, 4 x Hotel in Pigadia, 7 x Hotel in Diafani
  • 14 x HP (Abendmenüs in verschiedenen Tavernen)
  • alle Fahrten und Transfers mit Bus, Taxi oder Schiff
  • Eintritte
  • 10 geführte Wanderungen
  • deutschsprachige Reiseleitung ab und bis Flughafen Rhodos

Die Anreise nach Karpathos ist nicht inbegriffen, Charterflüge sind verfügbar.
Gerne sind wir bei der Flugbuchung behilflich.

Termine

GR 2 Sa. 20.04. - Sa. 04.05.2019

Preis 1.490 Euro
Einzelzimmer 210 Euro Zuschlag
Gruppengröße 8 - 16 Personen
Reiseleitung Christa Grünbauer
Veranstalter Natur & Kultur

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Bildergalerie Karpathos

Reisedetails

Traumwege und Traditionen - griechisches Osterfest in Olympos

Karpathos ist immer noch ein Phänomen, denn noch heute ist es so, als bestünde die Insel aus zwei Welten – so stark unterscheidet sich der Nordteil vom Südteil der Insel. Dies beginnt bei der Landschaft und endet bei den Menschen mit ihren Traditionen.

Die "Hauptstadt" Pigadia dominiert den Süden der Insel. Die weit geschwungene Bucht bietet mit ihrem weißen Sandstrand einen fantastischen Kontrast zum türkisfarbenen Meer. Auf seinem unermüdlichen Weg zwischen Rhodos und Piräus legt das gute alte Fährschiff "Preveli" einige Male pro Woche an der Hafenmole an. Es transportiert neben uns Reisenden ganze LKW-Ladungen mit Waren und sorgt gewissermaßen für die Anbindung der Insel an den Rest der Welt. Pigadia bildet das wirtschaftliche Zentrum der Insel, es herrscht eine angenehm fröhliche Geschäftigkeit. Vielfältig sind die Möglichkeiten zu bummeln, zu schlendern, zu shoppen, Kaffee zu trinken oder Ouzo...

Die ersten Tage verbringen wir hier am Rand des alten Ortskerns von Pigadia, in einem gepflegten Apartmenthaus mit einer Dachterrasse, auf der wir frühstücken und den herrlichen Blick genießen.

Auf ausgewählten Wanderungen „erobern“ wir uns den Süden und den mittleren Teil der Insel.

Mit einer Streckenwanderung durch eine pinienbewaldete Schlucht zu fruchtbaren Hochebenen bereiten wir den Wechsel in den "wilden" Norden der Insel vor. Ein besonderes Erlebnis auf diesem Weg ist die Übernachtung auf der Lastos-Alm. Es stehen einfache Zimmer mit traditionellen Soufas und Bad/Dusche/WC zur Verfügung. Thanasis führt dieses von Wanderern und Insidern beliebte Lokal seit Jahren. Bei ihm gibt es karpathiotische Hausmannskost, Gemüse, Wein, Raki... alles aus eigener Produktion.

Am nächsten Tag geht es nach dem Frühstück von hier aus weiter über den alten Höhenpfad Richtung Olympos.

Hier lebten die Menschen lange in Abgeschiedenheit ohne nennenswerte Einflüsse von außen; sie bewahrten sich so bis heute ihre ureigene Identität. Auf den ersten Blick zeigt sich dies bei den Trachten, die viele Frauen im Alltag tragen und bei der typischen Musik mit Lyra, Laute und Tsamboúna, dem Dudelsack aus einem Ziegenbalg. Traditionelle Feste laufen nach uralten Ritualen ab, die einen in archaische Zeiten versetzen. Wir spüren, hier ist ein Stück Tradition am Leben geblieben, das man nirgendwo anders in Griechenland findet.

Ostern in Olympos und Diafani
In der Orthodoxen Kirche werden die Daten für das Osterfest noch nach dem Julianischen Kalender ausgerechnet. Dies geschieht nach komplizierten Formeln und führt in manchen Jahren zu Diskrepanzen in Bezug auf unseren Gregorianischen Kalender. 2019 fällt der griechische Ostersonntag auf den 28. April, eine ideale Zeit, das Erleben der hier einzigartigen Oster-Zeremonien in unser Wanderprogramm einzubauen. Wir werden bei der Karfreitagsprozession und dem Auferstehungsgottesdienst dabei sein und miterleben, wie insbesondere der Osterdienstag, der Lambri Triti, in Diafani und Olympos gefeiert wird.

Diafani ist der Hafenort von Olympos. Hier wohnen wir bei Anna und Jorgos. Unsere Apartments sind mit Balkonen und kleinen Terassen zum Meer hin ausgerichtet. Das reichhaltige Frühstück mit selbstgebackenem Brot und eigenen Produkten wie Marmelade, Oliven und süßem Reis mit Ziegenmilch stärkt uns für den Tag.

Historische Akzente werden bei dieser Reise vor allem durch die vier alten Hauptstädte der Insel gesetzt. In seinem Werk „Geographika“ berichtet der Schriftsteller Strabon, dass die Dorer um 1000 v. Chr. auf Karpathos vier solcher Polis errichteten. Diese Städte waren wirtschaftlich und verwaltungsmäßig autark. Die Überreste davon zeugen heute noch vom einstigen Glanz und einer vergleichsweise ungewöhnlich hohen Bevölkerungsdichte.

Programm

1. Tag             Anreise nach Rhodos

Von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Rhodos, Transfer zum Hotel nahe der berühmten Altstadt, die seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

2. Tag             mit der Fähre von Rhodos nach Pigadia

Eine Insel mit dem Schiff zu erreichen ist ein gänzlich anderes Erleben als dorthin zu fliegen. So nehmen wir auf Rhodos um 8.00 h die Fähre „Prevelis“ und fahren ca. sechs Stunden nach Karpathos zum Hafen von Pigadia. Von hier aus können wir zu Fuß zu unserem Hotel gehen und unsere Zimmer beziehen. Ankommen und erster Rundgang in Pigadia.

3. Tag             Wanderung zu den Stränden von Amopí

Wanderung von Pigadia hinauf zum reizend gelegenen Kirchlein Agia Kiriaki. Hier ist ein besonders schöner Platz zum Verweilen, bevor es weiter geht nach Amopí. Wo früher ein paar einzelne Fischerkaten standen, finden wir heute die eine oder andere Apartmentanlage. Das weithin strahlende Kirchlein Agii Apostoli weist uns den Weg über ein Stück Staubstraße zu den schönen Sandstränden von Amopí.
Reine Wanderzeit: ca. 3,5 Std., ca. 260 Hm, mittel

4. Tag             Zu den schönsten Dörfern

Es geht zu den schönsten Dörfern im mittleren Karpathos: wir wandern von Aperi, dem reichsten Dorf der Insel steil hinauf zu der weithin sichtbaren Stavroskapelle nach Volada und dann weiter nach Othos. Hier besuchen wir das kleine volkskundliche Museum, das einen interessanten Einblick in das Innere eines traditionellen Wohnhauses auf Karpathos vermittelt. Über den kleinen Weiler Stes, wo hauptsächlich Wein angebaut wird, erreichen wir allmählich das hübsche Dorf Piles, das Ziel unserer Wanderung.
Hier lassen wir uns abholen und fahren zurück nach Pigadia.

Reine Wanderzeit: ca. 4 Std., 250 Hm, mittel, sehr steiler Aufstieg von Aperi zur Kapelle Agios Stavros

 

5. Tag             Quer durch den Süden der Insel 

Menetes, von Pigadia aus ständig präsent, klebt wie ein Schwalbennest am Felsen. Auch aus der Nähe betrachtet, ist es ein sehenswertes Dorf mit der exponiert liegenden Marien-Kirche, den inseltypischen Häusern und verwinkelten Gassen. Von hier aus wandern wir an Gärten vorbei zu dem Trulli-Kirchlein Agios Mammas. Über einen langen Fahrweg erreichen wir den hübschen Ort Arkassa. In der Nähe befindet sich der Paläokastrofelsen mit den Ruinen einer der vier dorischen Städte: Arkesia. Unterhalb sind die Reste einer frühchristlichen Basilika mit Mosaikfußböden zu sehen. Ganz in der Nähe ist der wunderschöne Sandstrand Agios Nikolaos, der uns zu einem Bad einlädt.
Reine Wanderzeit: ca. 4 Std., ca. 350 Hm, mittel

6. Tag             Von Adia zur Lastos-Alm - Übernachtung auf der Alm

Wir fahren nach Adia, um von Meereshöhe aus durch eine schöne, pinienbewachsene Schlucht auf 720 hm auf die Lastos Hochebene zu wandern. Belohnt werden wir durch immer wieder neue berauschende Ausblicke auf die Küstenlinie und die grandiose Landschaft. Die Aussicht auf ein kühles Bier in der Taverne der Lastos-Alm lässt uns bald die Höhe erreichen. Den Rest des Tages und die Nacht verbringen wir hier oben.

Da die Anzahl der Zimmer auf der Alm begrenzt ist, sollte die Bereitschaft bestehen, für eine Nacht ein Zimmer zu teilen, falls die Gruppe groß wird. Wer dies nicht möchte, kann sich am Abend von einem Taxi von der Alm abholen und ins gewohnte Quartier nach Pigadia bringen und m Morgen wieder hinauf fahren zu lassen. (Kosten für diesen Transfer pro Taxi hin und zurück: max. 50 Euro). Für den Gepäcktransport von Pigadia nach Diafani ist gesorgt, im Tagesgepäck benötigen wir nur die Utensilien für die Übernachtung.

Reine Wanderzeit: 3,5 – 4 Std., 720 Hm, ausdauernd

Blick von Menetes7. Tag             Karfreitag - Lastos-Spoa und Transfer nach Diafani

Von der Lastos-Hochebene folgen wir dem uralten Verbindungsweg, der hoch über dem Meer durch die Berge nach Olympos führt. Wir lassen uns nach der landschaftlich einzigartigen, alpin anmutenden Wanderung bei Spoa abholen und fahren mit einem Kleinbus nach Diafani, unserem nächsten Standort im Norden der Insel.

Reine Wanderzeit: ca. 3,5 Std.

Aufwärts von 720 auf 860 hm und abwärts auf 360 Hm, ausdauernd

Wer möchte, nimmt am Abend an der Karfreitagsprozession in Diafani teil. Hier wird das Epitaph, das symbolische Grab Christi von der Kirche durch den Ort und wieder zurück getragen.

8. Tag             Ankommen in Diafani - halber Tag zur freien Verfügung

Wir gehen zunächst eine Runde durch den Ort und haben dann Zeit zum Relaxen.

Wer möchte, nimmt gegen Mitternacht am Auferstehungsgottesdienst in der Kirche von Diafani mit dem Dorfpfarrer Papa Minas teil.

9. Tag             Ostersonntag Diafani-Avlona-Olympos

Von Diafani gehen wir zum Strand von Vananda, folgen dem Fußweg durch eine Schlucht hinauf zum Kirchlein Agios Jorgos. Bald erreichen wir Avlona, eine landwirtschaftliche Außensiedlung von Olympos, teilweise nur während der Saat- und Erntezeit bewohnt. Von hier aus geht es auf dem alten Fußweg weiter nach Olympos, dem Dorf, das von den dorisch stämmigen einstigen Bewohnern der Küstenorte aus Angst vor Piratenüberfällen so in die Berge gebaut wurde, dass es vom Meer her nicht sichtbar war. Noch heute besticht es durch seine Lage, aber auch durch die Menschen, die hier wohnen und ihre alten Traditionen bewahrt haben. Hier haben wir genügend Zeit, uns umzuschauen und den Osterfeierlichkeiten beizuwohnen.
Reine Wanderzeit: 4,5 Std., ca. 260 Hm, ausdauernd

10. Tag          Ostermontag - Durch das hügelige Hinterland von Diafani an die Küste 

 

Nahe bei unserem Hotel führt ein Eselspfad oberhalb der Küste entlang. Auf ihm wandern wir, genießen die Ausblicke aufs türkisblaue Meer und die raue hügelige Landschaft um uns herum.

 

Zum Schluss führt uns eine Piste ans Meer zum Strand Hopsi.
Nach einer Badepause im glasklaren Wasser begeben wir uns abwechselnd über Staubpiste und Pfade zurück nach Diafani. Wir wandern auf und ab durch Macchia und Olivenhaine mit toller Aussicht und verschiedenen Bademöglichkeiten.
Reine Wanderzeit: 3,5 Std., mittel, mehrere kurze, steile An- und Abstiege

  

11. Tag         Osterdienstag (Lambri Triti) Nach Olympos durch die „Hintertüre“

Ungefähr bei einem Drittel des alten Verbindungswegs von Spoa nach Ólympos steigen wir ein in die Wanderung, die uns herrliche Ausblicke auf die Westküste und eine neue Perspektive auf Ólympos ermöglicht.

Uns steht genügend Zeit in Olympos zur Verfügung, wo am Dienstag nach Ostern eine ganz besondere Tradition gepflegt wird: Die wertvollsten Ikonen aus der Kirche werden in einer Prozession zum Friedhof und nach einigen Zeremonien von dort zurück zum Kirchplatz getragen, wo sie in einer großen Auktion symbolisch versteigert werden.
Von Ólympos wandern wir hinab nach Diafani.

Reine Wanderzeit: 3 Std., mittel, ca. 100 Hm Aufstieg, 220 Hm Abstieg

12. Tag         Wanderung auf SariaD:SITESImageCache{76368F90-E1CF-4D2B-8C5A-8F1C805406BB}.0.jpeg

Niko schippert uns mit seinem Boot zur Nachbarinsel Saria. Es ist ein Ausflug in die jüngere und ältere Vergangenheit. Die Streckentour führt uns auf verschiedene Hochebenen, die nur noch wenig landwirtschaftlich genutzt werden. Das Ziel unserer abwechslungsreichen Wanderung ist eine herrliche Bucht zwischen steil abfallenden Felswänden am Ende einer kleinen Schlucht. Oberhalb liegt, in exponierter Lage, das Kirchlein Agios Zacharias, zu dem sich ein kleiner Abstecher auf jeden Fall lohnt. Schließlich erreichen wir die Siedlung Ta Palatia, die Paläste. Es sind Steinbauten mit runden Dächern, von denen vermutet wird, dass Piraten im Mittelalter hier Unterschlupf und Vorratsräume hatten. Dort erwartet uns Kapitän Niko mit einem tollen Picknick als Belohnung für unsere Wanderung.

Reine Wanderzeit: 4,5 Std., ca. 250 Hm, ausdauernd, steinig

13. Tag          Vroukunda und Tristomo

 

Wir wandern von Avlona aus über den alten Verbindungsweg zur antiken Stätte Vroukunda mit der Höhlenkirche des Heiligen Johannes, wo alljährlich am 28. August ein großes Fest gefeiert wird. Kapitän Niko schippert uns vorbei an Tristomo, dem antiken Hafen von Vroukounda, zurück nach Diafani.

 

Reine Wanderzeit: 1,5-2 Std., mittel, ca. 300 Hm Abstieg

       

14. Tag          freie Zeit - Diafani – Rhodos mit der Fähre „Preveli“

Voraussichtlich haben wir einen halben Tag zur freien Verfügung, bevor wir die Fähre nach Rhodos nehmen. Von Diafani aus ist die Überfahrt ca. zwei Stunden kürzer als auf dem Hinweg. Wir beziehen unser Hotel in Rhodos und verbringen den letzten Abend in der Altstadt.

 

15. Tag          Rückflug von Rhodos nach Deutschland

Transfer zum Flughafen Rhodos und Rückflug nach Deutschland.

 

Witterungs- oder fahrplanbedingte Änderungen des Tagesprogrammes sind vorbehalten.

Hinweise

Schwierigkeitsgrad (Leicht 1 - 5 Anspruchsvoll): 4
Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.
Mindestteilnehmerzahl: 8
Maximalteilnehmerzahl: 16
Hinweis: Es besteht ein Absagevorbehalt bei Nichterreichen der jeweiligen Mindestteilnehmerzahl bis zum 21. Tag vor Reisebeginn.

Veranstalter: Natur & Kultur Wanderstudienreisen, Inh. Willi Bosch, Blütenweg 32, 89155 Ringingen

Termine

Termine

Griechenland: Karpathos - Traumwege und Traditionen

Einzelzimmer 190 Euro Zuschlag
Teilnehmer 8 bis 20 Personen
Reiseleitung Christa Grünbauer
Veranstalter Natur & Kultur

20.04.2019Samstag, 20. April 2019 - Samstag, 4. Mai 2019
15 Tage / 14 Nächte

1490 EUR

Noch mehr als 10 freie Plätze.